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Interviews der Medien mit der Höchsten Meisterin Ching Hai (Veganerin), Teil 2 von 12

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In dieser Folge spricht die Meisterin über die Bedeutung von wohltätigen Aktivitäten und den Zweck des spirituellen Praktizierens der Guanyin-Methode.

(Meisterin, in Hawaii haben wir Sie zu Ihrer Sozialarbeit befragt, mit der Sie Flüchtlingen und Menschen aus Âu Lạc (Vietnam) geholfen haben. Sie sagten, dass Sie diese Arbeit zwar leisten, es aber nicht nötig sei, dass jeder davon erfährt.) Ja, das stimmt. (Die Meisterin bewahrt in diesen Dingen Bescheidenheit.) Ja.

(Aber, Meisterin, einmal sind Sie zurückgekommen und haben dem Llager nach dem jüngsten Brand geholfen.) (200.000 USD.) Darüber haben die Amerikaner berichtet. (Deshalb haben so viele Menschen angefangen, Fragen dazu zu stellen.) Ach wirklich? (Sie sagten: „Warum hilft die Meisterin den Menschen aus Âu Lạc (Vietnam) nie?“) (Dann machen Sie doch Werbung …) (Die Meisterin hat ihnen geholfen.) (Die Meisterin hat auch den Menschen in Âu Lạc (Vietnam) geholfen, aber die Leute wussten nichts davon.) Soll ich das jetzt etwa in der Zeitung bekanntmachen oder so? (Das ist das Problem, Meisterin.) Wenn wir etwas Gutes tun, sollen wir das dann in den Zeitungen veröffentlichen? Denken Sie zum Beispiel mal an sich selbst. Wenn Sie früher etwas Gutes getan haben, haben Sie es dann jedes Mal herumposaunt? „Mein Name ist […], heute habe ich dort 400.000 USD gespendet.“ „Bitte lobt mich.“ Ich habe den Menschen in Âu Lạc (Vietnam) viel geholfen. (Ja, das wissen wir.) Ja, aber warum das jetzt erwähnen? (Stimmt.) Ja, manchmal tue ich es. (Sie erwähnen es, Meisterin.)

Ja, manchmal kommt es vor. Z.B. in unseren Zeitschriften – denen, die von meinen Schülern verfasst werden – , wenn es Neuigkeiten über mich gibt, veröffentlichen sie diese. Z.B. wie viel ich gespendet habe. (Ach, das sind doch nur interne Publikationen.) Ja, weil Sie dort nicht hineinschauen, was soll ich da tun? (Wo können wir die jetzt erhalten, Meisterin?) Na gut, ich gebe Ihnen ein paar dieser Zeitschriften. Vielleicht sind noch welche übrig. Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich wurden nur ein paar allgemeine Dinge geschrieben. Manchmal, wenn ich helfe, muss ich das heimlich tun. So ist das nun mal.

(Aber hat die Höchste Meisterin auch Flüchtlingen anderer Religionen geholfen?) Natürlich. Das mache ich ziemlich oft; Sie haben es nur nicht mitverfolgt. (Ich verstehe.) Okay. Warum wird das nicht in Ihren Zeitungen veröffentlicht? Weil Sie mich nie besuchen kommen. Soll ich zu Ihrer Redaktion rennen und sagen: „Wissen Sie was? Heute habe ich vielen Flüchtlingen geholfen. Veröffentlichen Sie das doch“? Das mache ich nicht. Was auch immer ich tue, tue ich ganz natürlich, okay? (Ja.) Wer davon weiß, kann es selbst veröffentlichen. Was soll ich sonst tun? Was kann ich schon tun? Ich laufe nicht den ganzen Tag herum und bitte Zeitungen, etwas zu veröffentlichen. Heute sind Sie ganz von selbst zu mir gekommen. (Ja.) Und da Sie mich interviewen, freue ich mich, Sie willkommen zu heißen. (Ja.) Wenn Sie nicht kommen, ist das auch in Ordnung. (Ja.) Stimmt’s? Ich suche nicht danach, und meinen Schülern geht es ebenso. Wenn ich zum Beispiel hinausgehe, um die Lehre zu verbreiten: Wer kommt, kann zuhören, und wer eine Einweihung möchte, kann sie erhalten. Das ist alles. (Ja.)

Es gibt kein Herumgehen von Tür zu Tür und auch kein Schreiben von Briefen und Ähnliches, um Menschen unter Druck zu setzen, ihnen Unannehmlichkeiten zu bereiten oder sie zu verärgern. (Ja.) Das ist nur ein Beispiel. Da Sie gefragt haben, habe ich es erklärt. (Ja.) Was den Brand hier angeht, habe ich ganz unerwartet davon erfahren. Als ich dann hierherkam und sah, dass Menschen in Not waren, musste ich natürlich helfen. (Ja.) Zumal die Menschen hier auch den Menschen in Âu Lạc (Vietnam) viel geholfen haben. Wir sollten einander helfen und füreinander sorgen. Es gibt keinen Grund, zwischen Amerikanern, Menschen aus Âu Lạc (Vietnam) oder Chinesen zu unterscheiden, oder? Ich helfe Menschen weltweit – wo immer Hilfe gebraucht wird. Wo immer ich davon erfahre und die richtigen Voraussetzungen gegeben sind, helfe ich sofort. Ich achte nicht darauf, ob jemand eine flache oder eine markante Nase hat oder welchen Reisepass er besitzt. Verstehen Sie? (Ja.)

Sie sprechen zum Beispiel gerade nur von Âu Lạc (Vietnam). Ich spreche nicht von Ihnen; ich meine die Leute, die das gefragt haben, okay? (Ja.) Die Menschen aus Âu Lạc (Vietnam)zum Beispiel – es gibt so viele, die hierherkamen und Amerikaner wurden, stimmt‘s? Wenn ich also hier helfe, ist das auch so, als würde ich Âu Lạc (Vietnam) helfen, nicht wahr? (Ja.) Und wenn ich Amerikanern helfe, können die Leute sagen, dass Menschen aus Âu Lạc (Vietnam) Amerikanern geholfen haben, was auch den Menschen aus Âu Lạc (Vietnam) Ehre bringt. Ist Geld etwa das einzig Wertvolle? Die Ehre eines Menschen ist doch viel kostbarer, oder nicht? Alles, was ich tue, bringt Âu Lạc (Vietnam) Ehre ein, nicht wahr? (Ja.) Das ist doch auch eine Form der Hilfe, oder? Okay, das ist die eine Sache. Aber ich habe Âu Lạc (Vietnam) auch praktische Hilfe geleistet. Es ist mir allerdings etwas peinlich, darüber zu sprechen, weil es schon so lange her ist. Was die Hilfe während des Brandes angeht: Da Mike Gorden davon wusste, hat er hier angerufen und mich interviewt. Dann hat er darüber berichtet, aber unsere Zeitungen in Âu Lạc (Vietnam) haben nichts darüber herausgegeben, sehen Sie? Ich habe Sie nicht aufgesucht, um zu sagen: „Oh, das habe ich getan.“

(Die Zeitung „The Register“ hat darüber berichtet.) Ja, das stimmt. (Die „Vietnam Post“ hat es auch berichtet, Meisterin.) Ja, später sind sie aufgrund dieser Zeitung weiter darauf eingegangen. (Wer ist dieser Mann, Mike Gorden, Meisterin?) Er ist von der Zeitung „The Register“. (Ja. Ein Reporter.) Er ist Reporter. (Ein Reporter.) Ein Reporter wie Sie. Er hat mich angerufen und ich habe ihm davon erzählt. Es hatte ihn wohl jemand informiert. So laufen die Dinge in Amerika. Normalerweise recherchieren Zeitungen, und sie haben ihre … wie nennt man das? (Niederlassungen.) Ihre Niederlassungen, richtig? Sie fragen ihre Leute. Wenn es Neuigkeiten gibt, geben die es einander weiter, und dann hat er angerufen und mich gefragt. Erst als er fragte, habe ich es ihm erzählt. Danach haben sie mich nach Laguna Beach eingeladen. (Ja.) Und auch, um etwas zu tun – wie heißt es noch? Um einen Ort zu segnen, was wir „Segnung“ nennen. Um an der Zeremonie zur Segnung des verbrannten Landes teilzunehmen. (Betet für die Opfer des Brandes.)

Betet für die Opfer des Brandes, das stimmt. (Betet für die Opfer des Brandes.) Ja, ich bin zusammen mit Vertretern von zwölf Religionen und Zweigen anderer Religionen hingegangen. Ich war dort. Natürlich kamen auch Journalisten. Die Zeitungen wissen über solche Dinge Bescheid, oder? Das ist nur ein Beispiel. Manchmal schicke ich auch Schüler, um den Leuten Geschenke zu bringen. Und wenn die Leute sie dort sehen, erfahren sie natürlich davon.

Wenn sie es wissen, fragen sie; und wenn sie fragen, sagen wir es ihnen. Es ist nicht so, dass ich der Presse etwas verheimliche – wir wissen einfach nicht, wo Sie sind. Und ich habe auch nicht daran gedacht. Wenn man mit der linken Hand gibt, soll die rechte Hand nichts davon wissen. Was bringt es also, darüber zu sprechen? (Ja.) Es stimmt also nicht, dass ich Âu Lạc (Vietnam) nichts gebe. (Ja.) Ich gebe sehr wohl! (Ja.) Aber manchmal ist es auch schwierig. (Die Leute wissen es nicht, also können wir ihnen keinen Vorwurf machen.) Es ist schwierig! (Ja.) Manchmal kann das Geben sogar das eigene Leben und den eigenen Ruf gefährden. Davon wissen Sie nichts. Wie dem auch sei, sprechen wir über die guten Dinge und lassen die schlechten beiseite!

(Viele wundern sich auch über Ihre Hilfe für die Flüchtlinge – die Aulacesen (Vietnamesen) hier.) Natürlich. Denn hier fehlt es niemandem an etwas, wofür unsere Hilfe nötig wäre. Die Flüchtlinge hier haben bereits alles, was sie brauchen. Ich habe ihnen geholfen. (Hilfe für die Vietnam Post.) (Das ist schon mal etwas.) (O mein Gott!)

Ich werde es Ihnen jetzt erklären. Die Flüchtlinge hier erhalten zum Beispiel bereits Unterstützung von der Regierung. Sie haben Familie und Freunde, die sie unterstützen. Sobald sie hier sind, haben sie auch weniger Angst. (Ja.) Ich helfe zum Beispiel oft Flüchtlingen in den Lagern. Manchmal haben sie nicht einmal Instant-Nudeln zu essen. (Ja.) Wenn man ihnen einen Apfel gibt, freuen sie sich riesig. Also helfe ich Flüchtlingen in Flüchtlingslagern.

(Aber helfen Sie auch jetzt noch?) Es ist ja immer noch so; ich helfe ihnen natürlich weiterhin. Ja, ich helfe ständig, immer und immer wieder. Ja, ich helfe die ganze Zeit. Manchmal muss ich ihnen Geld und Vorräte geben, damit sie etwas zu essen und zu trinken haben. Zu Neujahr gebe ich ihnen Glücksgeld. (Ja.) Zehn Dollar pro Person. Also, zehn Dollar pro Person. (Ja, heute wurde in den Zeitungen in Orange County viel über die Meisterin berichtet.) Wo? (In den Zeitungen – hier in den Zeitungen.) In der aulacesischen (vietnamesischen) Zeitung? (Ja. Jede Zeitung hat es in großen Schlagzeilen gedruckt.) Ach wirklich? Die aulacesischen (vietnamesischen) Zeitungen? Wow! Das ist das erste Mal in meinem Leben. (Das erste Mal in Ihrem Leben.) Also bin ich jetzt berühmt, oder? (Ja.) (Wir hatten Sorge, dass die Meisterin vielleicht zuerst ins Zentrum gehen würde, deshalb haben wir Vorkehrungen für die Meisterin getroffen.) Okay. (Und zwei Zeitungen eingeladen, damit sie mehr erfahren können.) Okay. Und Gott sei Dank … noch einen Besuch machen. (Und wenn Sie zurückkommen, machen wir eine weitere Sitzung.) Ja, ja. (Wir werden es nach und nach veröffentlichen, Schritt für Schritt.) Dann machen wir sogar noch mehr. Okay, gut, gut.

(Liebe Höchste Meisterin, viele fragen sich, woher die Mittel stammen, die Sie für Ihre humanitäre Hilfe verwenden. Woher kommen sie …?) Woher kommen sie, ja? (Stammen sie aus Spenden von Schülern oder anderen internationalen Organisationen?) Nein. Niemand spendet etwas. Das liegt daran, dass ich kein Geld von den Schülern annehme, deswegen ist nicht so viel da. (Ja.) Wenn jeder etwas spenden würde, wäre viel mehr da. (Ja, darf ich dann fragen, woher es kommt?) Weil ich arbeite. (Ah, ja.) Ich bin Malerin. (Ah.) Sängerin, Musikerin. (Ah. Ja.) Und Künstlerin. (Ah.) Ich mache vieles. Ich male. (Ja.) Ich schaffe Kunstwerke. (Ja.) Gemälde. (Ja.) (Die Vietnam Post hat das aufgegriffen.) Wirklich? (Morgen.) Oh, wirklich? Ach, okay. Kauft mir bitte eine! (Vietnam Post.) Ja. Kauft mir eine! (An dem Tag … als wir nach Hawaii fuhren, haben sie ein Foto gemacht.) Ach, stimmt. Ja, stimmt. (Sie haben die Fotos an dem Tag gemacht, als wir dort ankamen.) Oh, wirklich?

(Es gibt auch ein paar Laternen, die die Meisterin kreiiert hat.) Ich habe die Laternen entworfen und die Vorlagen erstellt. Dann haben meine Ordensschüler, diejenigen, die in meiner Nähe sind, sie angefertigt. (Ja.) (Ich glaube, davon gibt es auch Fotos.) Ja, diese Dinge können verkauft werden, um Geld zu verdienen. Es besteht auch eine Nachfrage nach ihnen aus aller Welt.

(Darf ich fragen, welche Dinge, Höchste Meisterin?) Die Lampen. (Ach, die Lampen.) Lampen zum Beispiel … Sie werden von Hand gefertigt, sind handgemacht. (Gemälde.) Meine Schüler arbeiten auch. Ich zeige ihnen zum Beispiel, wie man verschiedene Dinge herstellt. (Ist das in Taiwan (Formosa), Meisterin?) Ja. Wir legen das Geld zusammen, aber das meiste davon ist mein Geld. Ich betrachte mein Geld jedoch als etwas, das allen gehört; nicht als mein Eigentum. (Ja.) (Die Schüler spenden also nicht?) Nein, sie spenden nicht, obwohl sie vielleicht manchmal hier und da ein wenig beisteuern, aber das reicht bei weitem nicht aus. Wissen Sie, wenn man um Spenden bittet, bekommt man nicht so viel, wie man bräuchte. (Ja.) Nehmen wir z.B. den Ausbruch des Pinatubo, nicht wahr? (Ja.) Wenn ich meine Schüler bitten würde, einen Beitrag zu leisten, täten sie es. Aber ich fordere sie nicht dazu auf. Ich bitte auch die Öffentlichkeit nicht um Geld. (Ja.) Was ich habe, das gebe ich. Das ist alles. Ich hatte ursprünglich nicht vor, Wohltätigkeitsarbeit zu leisten oder eine gemeinnützige Organisation zu gründen. Ich wollte eigentlich nie irgendeine Organisation gründen. (Ja.) Ich tue einfach, was ich kann, wann immer sich günstige Umstände ergeben. Das ist alles. (Ja.)

Die Meditationsorganisation existiert nur, weil die Behörden es verlangen. Wenn wir uns zum Beispiel in großer Zahl versammeln oder über einen längeren Zeitraum regelmäßig treffen, müssen wir den Behörden erklären, warum wir uns versammeln. Deshalb brauchen wir eine Organisation. Ansonsten, wenn wir einfach nur spirituell praktizieren, wozu brauchen wir dann eine Organisation? (Ja.) Finden Sie nicht auch? (Ja.) Spirituelles Praktizieren ist nichts, was eine aufwendige Organisation erfordern würde, an der diese oder jene Person beteiligt ist. (Stimmt.) (Wie viele Menschen, würden Sie sagen, folgen Ihnen bisher ungefähr?) Wow! Es sind so viele, dass ich sie unmöglich zählen könnte. (Ungefähr wie viele Aulacesen (Vietnamesen) gibt es in Daly (Kalifornien)?) Es müssen ziemlich viele sein. (Meinen Sie mit „viele“ etwa zehn- oder zwanzigtausend?) Ja, wahrscheinlich – vielleicht sogar mehr. (Mehr als zwanzigtausend?)

(Wie viele Meditationszentren haben Sie eigentlich derzeit hier?) Manchmal habe ich Anhänger, die sich nicht mit Namen oder so anmelden, (Ja.) darum weiß ich nichts von ihnen. Man betritt vielleicht das Haus von jemandem und sieht dort mein Bild hängen; so findet man es heraus. (Ja.) Ja? Was sagten Sie gerade? (Wie viele Meditationszentren gibt es hier? Es gibt eins in Tinley, und dieses hier unten, eins in Pomona, eins in Riverside…) Ich müsste sie noch einmal zählen; ansonsten … (Gibt es eins in jedem Bundesstaat?) Ja, aber manche Meditationszentren gelten nicht wirklich als offizielle Zentren. (Ah, ja.) Manche Mitpraktizierende haben große Häuser. (Ja.) Oder vielleicht zwei oder drei Häuser. (Ah.) Sie stellen diese zur Verfügung oder legen ihre Ressourcen zusammen. (Ja.) Aber dieses Haus habe ich für die Schüler gekauft. (Ja.) Weil sie nicht genug Geld hatten. (Dieses Haus hier?) Nicht dieses hier. Pomona, richtig? (Meditationszentrum.) Dieses Zentrum heißt Ppomona, richtig?(Pomona) Ich weiß gar nicht mehr, wie dieses Zentrum heißt. (Ja.) Ich weiß nur, dass ich es gekauft habe. (Riverside.) In Riverside? (Riverside.) Ach so, richtig. Seht ihr? Ich hatte vor, es für sie zu kaufen. (Allerdings gibt es ein Bild vom Meditationszentrum …) Sie hatten nicht genug Geld, um es selbst zu kaufen.

(Meisterin, vor ein paar Monaten hat eine aulacesische (vietnamesische) Wochenzeitung …) Ja. (Darin wurde über Sie berichtet und Sie wurden kritisiert. Was halten Sie davon? Haben Sie das gelesen?) Ich habe es nicht gelesen. Ich habe davon gehört, aber so etwas kommt ziemlich häufig vor. Wir können die Menschen nicht zwingen, uns zu loben. (Stimmt.) Das müssen sie mit sich und ihrem Gewissen ausmachen.

(Höchste Meisterin, was die Menschen betrifft, die Ihnen folgen: Was ist der Hauptgrund dafür, dass sie Ihnen folgen? Ist es, um …) Weil sie ihre wahre Natur, ihr wahres Selbst entdeckt haben. Ich zeige ihnen, wie sie ihr verborgenes Potenzial und ihre höchste Weisheit entdecken können. Dadurch werden sie glücklich und ihr Leben verändert sich. (Ja.) Sie erleben den Himmel auf Erden, deshalb schließen sie sich mir an. Man könnte so viele doch nicht so lange täuschen, oder? (Nein.) Man könnte jemanden vielleicht ein oder zwei Tage täuschen oder ein oder zwei Jahre. Man könnte Kinder oder ältere Menschen täuschen. Aber junge Ingenieure und Ärzte könnte man nicht täuschen. (Nein.) Sie werden nicht zustimmen, wenn sie keinen Nutzen darin sehen. Wenn Sie nichts davon haben – Sie gehen jeden Tag ins Meditationszentrum und sitzen zweieinhalb Stunden lang da, während der Rücken schmerzt und der Nacken steif wird – könnten Sie das aushalten?

(Heißt das also, dass Ihre Anhänger jeden Tag ins Meditationszentrum gehen und zwei Stunden lang meditieren müssen?) Nein, nicht jeden Tag. Sie meditieren zu Hause, zu Hause. (Meditieren zweieinhalb Stunden.) Ja. (Ja.) Ah, das bedeutet, wir geben unser Bestes und meditieren so viel wir können. Um mehr von unserer eigenen Weisheit zu entdecken. (Ja.) Wenn wir still werden, erkennen wir unsere eigene Größe, nicht wahr, Sir? Wenn Sie z.B. ein Problem haben, setzen Sie sich dann nicht eine Weile an einen ruhigen Ort und denken darüber nach, bis Sie eine Lösung finden? Ganz allgemein betrachtet ist Meditation etwas sehr Logisches. (Ja.) Es ist nichts Geheimnisvolles, und es ist auch nichts, von dem man sagen könnte, dass es keiner tun kann. (Ja.) Selbst Kinder können meditieren, und ältere Menschen ebenfalls. Intelligente Menschen können es, und Menschen ohne formale Bildung können es, verstehen Sie? (Ja.)

Wenn wir meditieren, kehren wir zurück zur Ruhe in unserer Seele, und in dieser Stille erlangen wir Weisheit. Erst dann erkennen wir unser wahres Selbst. Es ist nicht diese oder jene Person, nicht dieser physische Körper, sondern etwas in uns, das große Weisheit besitzt. Dann können wir diese große Weisheit nutzen, um alle Probleme in unserem täglichen Leben zu lösen. Und denen helfen, die diese Klarheit noch nicht gefunden haben, ja? (Ja.) Das ist alles. Es ist ganz einfach. Darum sind sie überzeugt, dass es genauso ist. Denn es ist etwas Wirkliches, etwas, das sie selbst erfahren haben. Ich sage diese Dinge nicht einfach so, ohne dass etwas dahintersteckt.

(Ich bin einfach hierhergekommen und habe mich mit der Meisterin unterhalten und konnte dabei mehr darüber erfahren. Nun möchten diese beiden Herren der Meisterin ein paar Fragen stellen, damit sie die Informationen draußen an die breite Öffentlichkeit weitergeben können.) Ja. Ich weiß. (Und er selbst hat ja auch schon …) Bereits zuinnerst verstanden. Ja, ich weiß. Ja. Ja. Es ist in Ordnung. Ich mag mich nicht besonders gern erklären oder verteidigen, aber ich versuche es. Ich versuche es. (Ja.) Eigentlich mag ich es nicht, mich zu erklären oder zu verteidigen. (Es gab früher sogar Leute, die sich dem Buddha widersetzten.) Wir können sie nicht zwingen, an uns zu glauben oder uns zu verehren. Das hängt von … (Es gab auch Leute, die sich Jesus Christus widersetzten; sie haben ihn sogar gekreuzigt.) Das stimmt.

Was ich damit sagen will: Egal, wer sich mir widersetzt oder was jemand tut, ich versuche niemals, mich zu verteidigen oder zu rächen. Wozu auch? Verstehen Sie? Wenn Sie schon dabei sind, könnten Sie ein paar Seiten verfassen, in denen Sie Gutes über mich berichten – das wüsste ich zu schätzen. Aber ich werde weder Geld noch Zeit damit verschwenden, mich zu rächen oder zu rechtfertigen. Wozu denn?

(Kürzlich, vor etwa zwei Wochen, gab es einen Brand in Malibu.) Ja. (Und Sie haben 200.000 USD gespendet.) Der Brand unten in Malibu? (In Malibu.) Ja. Ich sage Ihnen was: Ich habe all diese Meditationszentren mit meinem eigenen Geld gekauft. Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie doch die Schüler, wie viel sie beigesteuert haben, ob sie mir jemals auch nur einen Cent gegeben haben. Habe ich jemals ihr Geld verwendet? Niemals. Ich habe nicht einmal um einen einzigen Cent gebeten, geschweige denn um irgendetwas anderes…

(In dieser Zeitung steht, dass Sie kürzlich die US-Staatsbürgerschaft angenommen haben.) Ach, wirklich? (Haben Sie schon einen Reisepass?) Ich brauche keinen Reisepass. Das ist nur eine Ehre. Weil diese Dame sagte, ich solle ihn mir besorgen, also sagte ich: „Na gut, dann.“

(Warum hat die Meisterin den armen Menschen nicht geholfen, sondern stattdessen diesen reichen Leuten?) Reich? Was meinen Sie mit „reich“? Ihre Häuser sind abgebrannt – welchen Reichtum haben sie denn noch? (Weil für sie ein Haus im Wert von vier- oder fünfhunderttausend… Ihnen bedeutet das nicht viel, aber laut diesen Journalisten wurde zusammen mit ihren Häusern auch ihre Armut verbrannt.) Wem auch immer es schlecht geht, dem helfen wir; wenn wir zu sehr unterscheiden, dann bleibt kein Mitgefühl mehr übrig. (Ja.) Es wird ein Kalkül, es wird zum Geschäft, nicht wahr? Ich helfe bedingungslos. Es war Herr Mike Gorden, der davon erfahren hat. Ich muss niemandem davon erzählen, warum sollte ich überhaupt etwas sagen? Wir helfen, weil wir helfen wollen, nicht weil wir Ruhm oder persönlichen Gewinn anstreben, ja? (Ja.)

Ja. Nur eine Zeitung hat darüber berichtet, Herr Mike Gorden hat es in einer Zeitung veröffentlicht, und darum haben Sie erst später davon erfahren. (Ja.) So war es im Grunde. Was die Frage angeht, wem ich helfe – es ist mein Geld. Ich helfe, wem ich will. Das liegt ganz bei mir.

Photo Caption: „Inkognito-Schönheit“

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