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In Ehrfurcht vor der Natur und den tierlichen Freunden, Teil 4 von 8

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Auch wenn viele Tier-Personen immer wieder zu mir kommen – in den letzten Tagen viel häufiger als sonst –, frage ich nicht nach. Aber heute habe ich gefragt: „Wer hat dir das gesagt? Wer hat dir vom Frieden erzählt und gesagt, ich soll mich nicht sorgen?“ Sie meinte, es sei ein Bruder gewesen. Ich fragte: „Welcher Bruder? Ich habe so viele in meiner Gruppe, viele Brüder, viele Schwestern. Welcher denn?“ Sie erklärte: „Nein, ein Bruder aus dem Himmel.“ Es ist wahrscheinlich ein Vogelbruder, der aus dieser Welt hinübergegangen und nun im Himmel ist; und sie stehen immer noch in Verbindung.

Genau wie kürzlich, letztes Jahr, als meine Hund-Person starb – ich hatte keine Gelegenheit, sie noch einmal zu sehen, bevor sie starb. Aber sie ist glücklich. Sie ist im Neuen Land. Und sie kann immer noch Kontakt zu einer meiner Hund-Personen aufnehmen, mit der sie zusammen im selben Zimmer gelebt und geschlafen hat. Und wenn eine nicht da war, geriet die andere in Panik, war völlig außer sich, schien weder essen noch trinken zu wollen oder war sehr traurig. Wenn ich da war, holte ich sie dann meistens in mein Zimmer und sagte ihr: „Deiner Schwester geht es bald wieder gut. Sie braucht nur etwas Ruhe. Der Arzt hat ihr wegen einer gene- tischen Erkrankung Ruhe verordnet. Aber es ist okay, es ist jetzt unter Kontrolle. Sie muss nur eine Weile in der Klinik bleiben und behandelt werden. Okay?“ Dann beruhigte sich die andere wieder. Diese beiden verstanden sich sehr gut, waren unzertrennlich. Auch nachdem die Größere gestorben war, können sie noch Kontakt halten. Das ist das Besondere an den Beziehungen der Tier-Personen.

Die Tier-Personen können vieles, was die meisten Menschen nicht können. Und ich bin so froh, so viel über das Reich der Tier-Personen zu wissen. Sie sind so würdig, sie sind so schön, sie sind so rein, so bedingungslos, so treu. O mein Gott, ich könnte gar nie genug über die Tier-Personen sprechen. Deshalb kann ich nie verstehen und akzeptieren, dass manche Menschen sie tatsächlich ermorden, sich ihr totes Fleisch in den Mund stecken und es essen. Das könnte ich niemals verstehen. Natürlich waren sie jung, waren Kinder, und wurden schon in jungen Jahren gezwungen, Fleisch von Tier-Personen zu essen. Aber Erwachsene sind verständiger. Warum konnten sie es nicht hinterfragen? Warum lieben sie Hund-Personen und essen die anderen Tier-Personen? Oder warum verfüttern sie das Fleisch anderer, bereits geschlachteter Tier-Personen an ihre Hund-Personen? Die Hund-Personen sind hilflos. Sie essen einfach alles, was man ihnen vorsetzt. Aber wenn man sie von klein auf daran gewöhnt, bevorzugen sie später Gemüse. Sie hätten lieber vegane Kost.

Ich habe euch erzählt, dass ich früher am Strand in Italien und anderswo Möwe-Personen gefüttert habe. Sie bevorzugen mein einfaches Essen, etwas Brot und so etwas, statt auf dem Meer zu bleiben und Fisch-Personen zu essen. Die mochten sie nicht. Sie sagten: „Sehr stinkige Fisch-Personen.“ Aber wenn sie nichts anderes haben, müssen sie die essen. Jedes Mal, wenn ich sie fütterte, wurde das für sie normal. Sie wollten nicht ans Meer zum Essen. Sie kamen zurück in diesen leeren Hof, darum fütterte ich sie. Und sie waren so unglaublich dankbar, so überglücklich. Einmal war ich anderswo, nicht am selben Ort, und konnte sie nicht füttern, weil es dort verboten ist. Aber ich ging zu einem anderen Haus, und dort gab es einen kleinen Hof, einen privaten Hof, und die Leute, die dort wohnten, sagten nicht viel dazu. Einmal habe ich ... Verzeihung!

Okay, ich bin wieder da. Ich ging also zu dem anderen Haus und hatte etwas Gutes dabei, das sie früher gerne mochten – eine Brotsorte mit vielen Kernen, sehr nussig und kernig, das sie sehr lieben. Natürlich fütterte ich sie nicht, bis sie satt waren, damit sie draußen auf dem Meer immer noch etwas essen konnten, vielleicht Seetang oder so – was sie halt so essen. Und ich dachte: „Oh, sie wissen gar nicht, wo ich jetzt wohne. Ich kann sie ja gar nicht füttern.“ Aber ich rief den Namen des Königs der Möwen, jener Gruppe von damals, die ich heimlich auf dem Dach meines anderen Hauses gefüttert hatte. Ich rief einfach: „O König Soundso, kannst du mich hören? Weißt du, wo ich bin? Ich habe etwas zu essen für euch.“ Oh, sofort. Wie lange dauerte es? Zwei Minuten. Und ich war weit weg vom Strand, wo sie waren. Sofort flogen sie eilig herbei, kamen zu meinem Haus. Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte also noch nicht einmal Futter in der Hand. Ich sagte: „Okay, wartet, wartet mal kurz! Ich hole es.“ Und sie warteten, ganz ruhig. Kein Kreischen, kein Lärm, nichts – ganz ruhig. Sie wussten, dass ich vielleicht in Schwierigkeiten komme. Und dann fütterte ich sie.

Aber ich traue mich nicht, das ständig zu tun, denn in der Nähe der Stadt oder in einer Wohnsiedlung darf man Wildvogel- Personen nicht füttern. Es wird sogar davon abgeraten; sonst füttere ich zu viele. Ich fütterte Eichhörnchen-, Fuchs-, Ratte-, Katze-, Wildkatze- und Stinktier-Personen, alle möglichen Tier-Personen kamen herbei. Früher war das so. Und diese Art, – wie heißt die noch mal? – die mit den vielen Stacheln am Körper. Ich habe vergessen, wie sie heißen. Ich habe es vergessen. Die fütterte ich auch. Sie kamen auch. Und es war lustig: Sie sind sehr klein, aber wenn sie zum Haus kamen, auf die Veranda, – wenn die Veranda aus Stein oder Platten war – machten sie beim Laufen großen Lärm. „Tap, tap, tap, tap“, so in etwa. Es waren Igel-Personen, glaube ich. Sie sahen Igel-Personen ähnlich – sahen ähnlich aus. Manche sind größer, manche kleiner, aber die, die zu mir kamen, hielten sich meist in der Nähe auf, in den Büschen hier in der Umgebung, und sie waren klein. Etwa so groß wie eure Fäuste. Vielleicht waren es auch Babys.

Ich habe kaum etwas über Tier- Personen recherchiert oder so. Ich liebe sie einfach. Wenn ich also welche sehe und sie füttern kann, tue ich es. Sie fehlen mir so sehr. Ich vermisse die Wildtier-Personen. Ich vermisse meine Hund- und Vogel-Personen so sehr. Sie vermissen mich auch, doch wir kommunizieren zumindest innerlich. Na gut, reden wir nicht so viel darüber, weil sie mir sonst zu sehr fehlen. Jedes Mal, wenn ich sehe, wie eine Tier-Person verletzt, misshandelt, vernachlässigt oder brutal traktiert wird, habe ich das Gefühl, als wäre es meine eigene Tier-Person. Ich fühle mich dann so schlecht, fühle mich so hilflos.

Tierquälerei scheint in den Vereinigten Staaten auf dem Vormarsch zu sein. Schätzungen zufolge sterben jedes Jahr etwa 10 Millionen Tiere durch Misshandlung oder Grausamkeit. Das geht aus einem Bericht der ASPCA (Amerikanische Vereinigung zur Verhütung von Tierquälerei) hervor. Doch es gibt in diesen Fällen noch weitere Opfer: Kinder, die Zeugen der Misshandlung werden. Eine vom FBI (Bundeskriminalamt der USA) durchgeführte Studie ergab, dass Kinder, die Zeugen von Tierquälerei werden, erhebliche Traumata erleiden, gegenüber Gewalt abstumpfen und mit höherer Wahrscheinlichkeit selbst gewalttätig werden.

PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) entsandte kürzlich einen verdeckten Ermittler in diese Einrichtung, wo mit versteckten Kameras dieses verstörende Filmmaterial aufgenommen wurde, das laut PETA fast 10.000 Sittiche zeigt, die in schmutzigen Käfigen zusammengepfercht sind.

Wenn es um Massentierhaltung geht, ist extreme Enge an der Tagesordnung. Hühner leben so beengt, können ihre Flügel nicht ausbreiten, und Sauen können sich in ihren kleinen Käfigen nicht einmal umdrehen. Ermittler von Animal Equality doku- mentierten kürzlich eine Schweine- zuchtanlage, in der Mutterschweine den Großteil ihres Lebens in Käfigen zubringen müssen, die kaum größer sind als ihr eigener Körper.

Wir gingen hinter das Stadion, in dem die Elefanten auftreten, und fanden diesen jungen Elefanten. Er hat eine klaffende rote Wunde an der Schläfe und ein gebrochenes Bein. Der andere ist angekettet. Er sieht völlig ausgemergelt aus, nur noch Haut und Knochen. Und das ist der schlimmste Zustand, in dem ich je einen Elefanten in Thailand gesehen habe. Alles im Namen der Unterhaltung.

Usw. ...

Tier-Personen sind wie Kinder. Stellt euch also vor, euer Kind oder irgendein Kind wäre in einer solchen Situation – das Kind hätte große, große Angst, wäre zutiefst verängstigt. Es wäre zuinnerst verletzt, sehr, sehr, sehr verletzt, sehr verängstigt, besonders wenn niemand da wäre, der es beschützt oder ihm hilft. Ich fühle mich so hilflos. Ich habe das Gefühl, dass ich nie ... niemals genug tue für diese Welt, angesichts des ungerechten Leids, das den Hilflosen widerfährt – etwa Kindern, Babys, Tier-Personen, Opfern von Kriegen und Gangstern, Opfern von Menschenhändlern und so. Ich habe das Gefühl, dass ich nie genug tue. Ich kann nicht genug tun. Es hat mir nie gefallen, in dieser Welt zu sein, aber ich sagte mir: „Zumindest kann ich etwas tun, wenn ich bleibe, und so vielen helfen, wie ich kann.“ Darum bin ich immer noch hier und danke GOTT dafür, dass SIER mir erlaubt, mit SIEHRNER Gnade alles zu tun, was ich kann, und dass ich immer noch hier bin, um Abhilfe zu schaffen.

Na gut, das ist ein Teil meiner Tagebücher, den ich euch vielleicht schicke. Zumindest ist es vielleicht unterhaltsam für euch oder erinnert euch daran, gütiger zu den hilflosen Tier-Personen oder zu Babys im Mutterleib zu sein – vielleicht auch in eurem eigenen Leib –, darüber nachzudenken, diesen kleinen Engel in eurem Körper zu beschützen und ihn zu versorgen, wenn er zur Welt kommt. Betet zu GOTT, dass SIER sie beschützt und sie zu den anständigsten Bürgern werden lässt, die ihr euch für die Welt wünscht.

Ich glaube, das war‘s für heute. Es war einfach spontan, obwohl ich eigentlich vorhatte, euch mein Gespräch mit dem König zu präsentieren. Aber manchmal bin ich auch ein bisschen schüchtern, denn wenn KÖNIGE kommen, loben sie mich einfach zu sehr und lieben mich so sehr und bringen mir so viel Respekt und Liebe entgegen. Das macht mich auch verlegen. Aber egal – ich habe gesagt, die Wahrheit soll unter allen Umständen ausgesprochen werden. Aber dann habe ich nicht immer Zeit. Ich weiß nicht, warum mich der Anblick und das Gespräch mit den Vogel(-Personen) heute dazu gebracht haben, so zu reden. Normalerweise bitte ich sie nicht, zu kommen oder so. Sie kommen einfach immer. Manchmal sogar spät in der Nacht – eigentlich sollten sie dann schon weit weg sein, um zu schlafen. Oder früh am Morgen – eigentlich sollten sie nicht so früh vor Sonnen- aufgang aufwachen, aber sie tun es trotzdem und kommen, um mir gute Nachrichten zu überbringen. Fast jeden Tag höre ich gute Nachrichten, nicht nur einmal am Tag, sondern mehrfach. Zumindest bin ich GOTT dankbar dafür, dass er mein Herz auf irgendeine Weise tröstet.

Danke, HERR. Vielen Dank, mein MAPA. Danke, GOTT, allmächtiger GOTT, mächtigster, ALLMÄCHTIGSTER GOTT, ALLBARMHERZIGSTER GOTT, ALLWOHLWOLLENDSTER GOTT, ALLLIEBEVOLLSTER GOTT, ALLMITFÜHLENDSTER GOTT, ALLBARMHERZIGSTER GOTT. Danke, dass Du uns alle segnest auf diesem erbärmlichen Planeten. Zumindest können Menschen irgendwo auf der Erde noch glücklich leben. Sie wissen nicht, was morgen kommt. Ich habe ihnen gezeigt, wie sie dauerhaft glücklich leben können. Aber nicht allzu viele hören zu, HERR. Es tut mir so leid. Dennoch danken wir Dir für Deine bedingungslose Liebe. Mögest Du frei sein von all dem Leid, das Du empfindest, wenn Du siehst, wie Deine geliebten Kinder an den schlimmsten Ort gelangen, den sich niemand vorstellen kann, und dort zu sehr, allzu sehr leiden. Ich bemühe mich so sehr, HERR. Bitte sei barmherzig mit uns allen. Danke, HERR. Amen.

Photo Caption: „Schönheit ist überall: hier, dort, im Wasser, in der Luft.“

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